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Weniger als 25 Prozent Abgeltungsteuer?

In der Tat kann es passieren, dass der Pauschalbetrag für die Abgeltungssteuer, der ja gesetzlich mit 25 % angesetzt ist, im Einzelfall zu hoch liegt. Das hängt mit dem so genannten Grenzsteuersatz zusammen. Dieser liegt bei einer Einzelperson bei etwa 15.000 Euro ( Grenzsteuersatz bei 24,7 %) und bei zusammen veranlagten Ehegatten bei unter 30.000 Euro. Dies sollte man wissen, denn nur so kann man dem höheren Abgeltungssteuer entgehen. Für den Fall, dass der persönliche Steuersatz unter 25 % liegt und Kapitalerträge vorhanden sind, für die eine Abgeltungssteuer anfällt, sollten die Kapitalerträge in der Steuererklärung angegeben werden. Zugleich sollte die Option zur Veranlagung zum individuellen Steuersatz gewählt werden. Ist man sich über die Situation nicht vollständig sicher, sollte die genannte Option trotzdem gewählt werden. Dies ist deshalb zu empfehlen, weil das Finanzamt die Pflicht hat, dem Grundsatz der “Günstiger-Prüfung” gerecht zu werden. So ergibt sich zumindest kein “negatives” Ergebnis.