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Privatanleger investieren weiterhin in Gold

Privatanleger investieren weiterhin in Gold

Apr 26, 2013

Wie entwickelt sich der Preis für Gold, nach dem Verfall. Privatanleger kaufen und Experten sind optimistisch. Schon seit Jahrzehnten sind sich die Anhänger von Edelmetallinvestments sicher, dass der Zusammenbruch vom Papiergeld bevorsteht. Gold ist ihrer Meinung nach das Beste für Investitionen. Laut einem Edelmetallexperten denken sehr viele Menschen so. Schon lange waren psychisches Gold und Silber nicht mehr so gefragt wie im Moment. Nach dem großen Kursrutsch haben die Absatzzahlen von US Mint, der weltweit größten Münzprägeanstalt in einem April das höchste Volumen seit 1982 erreicht. Damals wurde mit der Datenerfassung begonnen. Bei großen Metallhändlern liegt das Verhältnis zwischen Käufern und Verkäufern bei 30:1. Bedeutende Lieferengpässe und Produktengpässe werden weltweit bei fast allen gängigen Bullionmünzen beobachtet. Der Kursrutsch soll auf Preismanipulation zurückzuführen sein. Es soll sich um ein reines Terminmarkt-Phänomen gehandelt haben.

Platzt eine Blase am Goldmarkt?

Es gibt Experten die sich nicht ganz sicher sind und vom Platzen einer Blase sprechen. Trotz dem real stark gestiegenen Goldpreis gibt es Experten die davon nicht überzeugt sind. Die Entwicklung sei dafür zu ungewöhnlich. Gegen Ende der Anstiegsphase legten die Kurse normalerweise exponentiell zu und stürzen dann abrupt ab. Gegen das Platzen einer Preisblase spricht, dass zwischen dem Rekordhoch vom September 2011 und dem jüngsten Absturz immerhin 19 Monate lagen. Der Goldpreis ist jedoch in den drei auf das Rekordhoch folgenden Monaten nur um 20 Prozent gefallen. Den typischen Verlauf hingegen hat 1980 das Platzen der Preisblase am Goldmarkt aufgewiesen. Es gibt allerdings eine Parallele. Damals wie heute ist die Nachfrage nach Gold um etwa 40 Prozent gestiegen. Mit nahezu 40 Prozent stammt ein großer Teil der Nachfrage aus Asien.

Anleger bleiben erst einmal vorsichtig

Ein Einbruch vom Goldpreis wird für unwahrscheinlich gehalten. Dafür sprechen nicht nur die höhere physische Nachfrage, sondern auch die fundamentalen Aspekte. Seit drei Jahren kaufen die Zentralbanken der Schwellenländer Gold. Da der Anteil an ihren Reserven noch gering ist wird davon ausgegangen, dass sie auch weiterhin Gold kaufen. Von den sehr niedrigen Realzinsen in den Industrieländern wird der Goldpreis wahrscheinlich genauso profitieren, wie von den jüngsten Beschlüssen von Japans Notenbank. Bis es zu einem erneuten Aufwärtstrend beim Gold kommt, könnte es dieses Mal allerdings länger dauern. Der Ruf vom Gold, als sicherer Hafen und wertstabile Anlage wurde durch den starken Preisrückgang stark erschüttert. Die Anleger werden vorerst einmal vorsichtig bleiben. Für die nächsten drei Monate wird ein Goldpreis im Bereich von 1400 Dollar pro Feinunze erwartet. In der zweiten Jahreshälfte wird der Preis vermutlich auf 1650 Dollar steigen.

Bildquelle: ©Kurt Michel / pixelio.de

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