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Festgeld und das Thema Steuern und Einlagesicherung

Festgeld und das Thema Steuern und Einlagesicherung

Okt 17, 2012

Festgeldkonten haben eine unschätzbaren Vorteil: Für die gesamte Laufzeit gilt ein garantierter Zinssatz, der unverändert bestehen bleibt. Während der Laufzeit wird Ihr Geld auf einem Konto verwaltet, über das eine Einlagensicherung in Höhe von mindestens 100.000 Euro besteht, Ihr Einlagebetrag ist damit abgesichert. Eine Vielzahl der Banken sichert Festgeldeinlagen allerdings auch für wesentlich höhere Beträge ab.

Festgeld als sichere Geldanlage

Wie jede Geldanlage bietet auch Festgeld Vor- und Nachteile. Die Vorteile liegen bei einem Festgeldkonto deutlich auf der Hand: Bereits bei Eröffnung des Festgeldkontos ist bekannt, welche Zinserträge am Ende der Laufzeit stehen werden, da sich der vereinbarte Zinssatz während der gesamten Laufzeit nicht verändert. Ein eindeutiger Vorteil beispielsweise gegenüber einer Geldanlage in Wertpapieren. In den vergangenen Jahren waren nahezu ausschließlich die Zinssätze das entscheidende Kriterium, wenn es darum ging, eine geeignete Geldanlage zu finden. Auch ein Festgeld Vergleich wurde überwiegend nur vorgenommen um festzustellen, wer die attraktivsten Zinssätze anbietet.

Mit Beginn der Krise an den Finanzmärkten rückte der Faktor Sicherheit bei den Geldanlegern jedoch immer weiter in den Vordergrund. Festgeldkonten gehören von Natur aus zu den sichersten Anlagemöglichkeiten mit geringen Risiken, was sich jedoch auf das Zinsniveau auswirkt und dabei gleichzeitig rentabel bleibt. Banken, die bei einem Festgeld Vergleich gelistet werden, garantieren bei den seriösen Portalen eine Sicherung der Einlage über mindestens 100.000 Euro. Ein Großteil der Banken hat entsprechende Fonds aufgelegt, um darüber hinausgehende Absicherungsgrenzen anbieten zu können.

Festgeld Vergleich als Entscheidungshilfe

Gerade in wirtschaftlich unsicheren Zeiten gelten Festgeldanlagen als besonders attraktiv. Mit Abschluss des Anlagevertrages erhält der Anleger eine schriftliche Zusage, dass das eingezahlte Kapital, inklusive der Zinsen in er vereinbarten Höhe, an einem bestimmten Zeitpunkt wieder zurückgezahlt wird. Das eingezahlte Kapital wird von der Bank gegen Insolvenz gesichert, die sogenannte Einlagensicherung. Der angebotene Zinssatz, Laufzeiten sowie die Höhe der Einlagensicherung sind letztlich die Fakten, die darüber entscheiden, wo das Geld angelegt wird. Ein Festgeld Vergleich berücksichtigt diese Faktoren angemessen.

Der Konkurs eines Kreditinstituts ist sozusagen der Super-Gau für jeden Kapitalanleger. Damit das angelegte Geld nicht mit in die Insolvenz schliddert, sind Geldinstitute gezwungen, die Einlagen ihrer Kunden mit einer Einlagensicherung zu schützen. Dieser Schutz gilt europaweit für alle Banken, auch bei ausländischen Finanzhäusern und ist auf 100.000 Euro pro Person und Bank für alle dort hinterlegten Anlagen als Minimum festgeschrieben. Beträge, die darüber hinausgehen, können durch eine zusätzliche freiwillige Einlagensicherung der Bank abgesichert werden. In Deutschland ist die Inanspruchnahme einer zusätzlichen freiwilligen Einlagensicherung relativ weit verbreitet, im Ausland jedoch nahezu unbekannt. Bei Kapitalanlagen, die über die Mindestsicherung hinausgehen, sollten Sie unbedingt prüfen, bis zu welchem Betrag eine fremdländische Bank die Einlagensicherung garantiert. Ein Festgeld Vergleich bietet all diese Informationen in den Auskünften an.

Über den Einlagensicherungsfonds Deutscher Banken erfolgt eine zusätzliche Absicherung von Einlagen, die über den Mindestbetrag von 100.000 Euro hinausgehen. Um in den Fonds aufgenommen zu werden, muss das Kapital der Kunden, bis zur Höhe von 30% des haftenden Eigenkapitals der jeweiligen Bank, abgesichert werden. Für den Anleger bedeutet das, dass die vollständige Geldanlage vor Verlust geschützt ist. Um bei dieser Art der Zusatzabsicherung Gefahr zu laufen Kapital zu verlieren, müsste man in Millionenhöhe Kapital anlegen. Ein Festgeld Vergleich sollte daher für jeden Anleger obligatorisch sein, damit er über Zinssätze, Laufzeiten und Einlagensicherungsbeträge informiert ist und eine Entscheidung treffen kann.

© Thorben Wengert / pixelio.de

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