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Deutsche Brokerage und ihre Besonderheiten

Was ist der virtuelle Wertpapierhandel?

Der hierzulande gängige Begriff „Online Broker“ entwickelte sich aus dem angelsächsischen Sprachgebrauch und definiert einen Wertpapier- bzw. Warenhändler, der seine Dienstleistungen überwiegend außerbörslich, also virtuell vertreibt. Diese Auftragnehmer sind Vermittler, die für den Kunden diverse Leistungen gegen Aufgeld bereitstellen. Die Vermittlungsgebühr wird auch als „Brokerage“ bezeichnet. Auch die Berichts- und Analysenerstellung über Absatzmärkte und Unternehmen gehören zum Aufgabenbereich eines Brokers. Mit diesen Instrumenten entstehen Empfehlungen zu Finanzleistungen. Im Gegenzug zu Tradern sind diese Firmen immer auf fremde Rechnungen angewiesen. Im Widerspiel zum Börsenmakler darf der virtuelle Händler auch Produkte für Privatkunden anbieten. Als „Ticket Fees“ werden Händlergebühren genannt.

Nimmt der Kunde die Dienste vom Online Broker in Anspruch, kümmert dieser sich um die Formalitäten und stellt dem Klienten ein Depot zur Verfügung, in dem er sämtliche Wertpapiergeschäfte verwalten und überwachen kann. Der Betrieb leitet die aufgetragenen Orders an die Börsenplätze weiter und informiert den Anleger im Falle einer erfolgreichen Transaktion. Ferner setzt die Firma sich für das sogenannte „Clearing“ also das Verrechnen des Aktien- und Geldbestände für den Auftraggeber ein. Finanzdienstleister dieser Art besitzen keine Filialen und beraten die Klientel grundsätzlich auch nicht. Dafür sind die Voraussetzungen für die Bankgeschäfte preiswerter als regional. Manche Anbieter bieten einen außerbörslichen Handel von Optionen und Zertifikaten direkt mit den Emittenten an.

Weitere Informationen zu diesem Thema und einen aktuellen Vergleich finden Sie unter anderem auf Brokervergleich24.org.

Weiteres sehen Sie in diesem Video wie ein Aktienkauf funktioniert:

Was ist ein Informationsbroker?

Der Infobroker ist ein Vermittler von Informationen, der im privatwirtschaftlichen Bereich selbständig tätig ist. Diese Firmen erhalten Honorar für die Durchführung von Recherchen und deren Auswertung. Dieses Verfahren nennt sich „Information-Retrieval“. Sie haben sich als Nachspiel aus dem Vorhandensein von virtuellen Datenbanken entwickelt. Der Hauptfokus des Infobetriebs liegt auf der Untersuchung des Informationsmangels der Klienten. Er muss die notwendigen Daten rasch ermitteln, auswählen und entsprechend präsentieren. Großkonzerne verfügen häufig über Rechercheabteilungen, die sich mit diesem Aufgabenbereich befassen. Mittelständische Betriebe wie Werbeagenturen, Verlage usw. mit weniger finanziellen Mitteln können den Service von solchen Brokern in Anspruch nehmen. Im angloamerikanischen Raum treten informative Online Broker als Denkfabriken auf.

Finanz- und Wirtschaftsinformationen sind die am meisten nachgefragten Auskünfte am Informationsmarkt. Bei global beinahe 10.000 kommerziellen, also bezahlbaren Datensammlungen und etwa 9.000 CD-ROM-Datenbanksystemen wird eine fachliche Festlegung des Informationsvermittlers benötigt. Die Dienste dieser Unternehmen werden allerdings mit dem umfangreicheren Wissen über die Anwendungsmöglichkeiten von Datenlisten und der Nachforschungen im Netz seltener benutzt. Die Konzerne werden ebenso zunehmend öfter nicht verwendet, um Erkundigungen durchzuführen, sondern um die bereitgestellten großen Informationsfluten automatisch auszusondern und zu sortieren. Diese Online Broker können ausschließlich dann ökonomisch aktiv werden, wenn sie ihr Angebot um Mehrwertdienste ergänzen wie etwa Schulungen, Unternehmensberatung oder Web-Engineering.

Der Versicherungsbroker

In der Schweiz ist der Begriff „Versicherungsbroker“ in Zusammenhang mit dem Online Broker geläufig. Ein Synonym dafür ist der Versicherungsmakler. Dieses Unternehmen ist nicht bloß für die Ermittlung des besten Preis-Leistungs-Verhältnisses auf dem Versicherungsmarkt zuständig, aber auch, um dem Kunden die Risiken aufzuführen, die mit einer Versicherung verbunden sind. Die Konsultation hat das Risikomanagement als Basis, die für den Klienten im Falle eines Vertragsabschlusses eine Rolle spielt. Diese Firmenform wird in Deutschland weniger verwendet, auf diese Bezeichnung stoßen viele Anleger bei der Recherche nach einem zuverlässigen Betriebe allerdings im Netz sehr oft, etwa auf Vergleichsseiten oder Makler-Webseiten.

Virtuellen Wertpapierhandel betreiben

Online Broker bieten ihren Kunden einfachen Zugang zu ihren Wertpapieren über das Wertpapier-Depot. Dieses kann jeder Teilnehmer über die Webseite des Kreditinstituts betreten. Einen Vertrag mit dem Anbieter abschließen kann der Kunde direkt virtuell. Nach Absenden der Formulare erhält er eine Bestätigung sowie die Vertragsbedingungen, die er unterzeichnet an den Auftraggeber zurücksenden muss. Danach werden ihm die Zugangsdaten zum Lager zugesendet. Im Sammeldepot kann er alle Transaktionen überwachen sowie die Kursveränderungen. So kann er seine Aktien-Käufe und Verkäufe jederzeit planen. Das Angebot des virtuellen Brokers empfiehlt sich für jeden Menschen, der sich mit Wertpapiergeschäften auskennt und damit Gewinne machen möchte.

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