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Baukonzern Strabag kürzt Dividende

Baukonzern Strabag kürzt Dividende

Jun 20, 2013

Nach einem schwachen Geschäftsjahr kürzt der Baukonzern Strabag aus Österreich die Dividende um zwei Drittel. In der Branche gibt es derzeit einen heftigen Preiskampf. Ein paar Unternehmen gerieten bereits in Schieflage. Trotz den trüben Aussichten erwartet Strabag für die Branche steigende Gewinne. Im laufenden Jahr soll der Betriebsgewinn auf mindestens 260 Mio. Euro gesteigert werden. Im vergangenen Jahr waren es 207 Mio. Euro. Für dieses Jahr wird im europäischen Bausektor zwar noch eine leichte Eintrübung der Rahmenbedingungen erwartet, mit größeren negativen Einmaleffekten wie im vergangenen Jahr wird aber nicht gerechnet. Im wichtigen Osteuropamarkt Polen wird für die kommenden Quartale keine Besserung erwartet. Mit Zuwächsen im Tunnelbau rechnen die Österreicher außerhalb Europas und Österreich.

Betriebsgewinn gesteigert

Der Sparkurs der öffentlichen Auftraggeber hat dem Unternehmen im vergangenen Jahr zu schaffen gemacht. Bei Projekten in Osteuropa gab es zudem Probleme. Geld für bereits erbrachte Leistungen musste eingetrieben und bei Gemeinschaftsprojekten mussten Verluste verdaut werden. Zwei Mal musste Strabag die Ergebnisprognose nach unten senken. Die Ergebnisse im vierten Quartal waren allerdings besser, als von Analysten erwartet. Von Oktober bis Dezember ist der Betriebsgewinn um 62 Prozent auf 206 Mio. Euro gestiegen. Die Aktionäre mussten sich nach einer Dividende von 60 Cent für 2011 mit 20 Cent für 2012 zufriedengeben. Bei Strabag hatten die Analysten mit deutlich mehr gerechnet.

Baukonzern Alpine in Schieflage

In der Baubranche gerieten viele Anbieter in Finanznöte. Einige Firmen in Polen gingen bereits Pleite. Dafür verantwortlich ist neben dem Sparkurs der Auftraggeber auch der ruinöse Preiskampf in der Branche. Der Konkurrent Alpine gehört zu den Verlierern in der Baubranche und steht vor der Pleite. Der österreichische Baukonzern wird Insolvenz anmelden. Es wird aber versucht einen Teil vom Konzern und somit auch Arbeitsplätze zu retten. Der zweitgrößte österreichische Baukonzern ist im vergangenen Jahr in die Schieflage geraten. Alpine steht bei seinen Anleihegläubigern mit etwa 290 Mio. Euro in der Schuld.

Bildquelle: © Rainer Sturm / pixelio.de

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